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Interessant... (Forum)

verfasst von Ewald86(R), Nagold, 24.01.2017, 13:48

Hallo,

> Im Moment habe ich nur einen Pappdeckel für's Strahlen reingeklemmt, aber das Einbrennen werden die ja nicht überstehen.

Doch, das funktioniert. Der Pulverbeschichter, der meine Achsteile gemacht hat, hat alle größeren Löcher (z.B. Lagersitze) mit "handgeschnitzen" Kartonscheiben verschlossen.

Es gibt auch spezielles temperaturbeständiges Klebeband, mit dem man Breiche abkleben kann. Vielleicht kannst du dir, wenn du die Vorarbeiten für's Beschichten selber machen möchtest (denn da steckt die meiste Arbeitszeit drin), einen Rest beim Beschichter besorgen. Eine ganze Rolle lohnt sich sicher nicht, denn das Zeug ist recht teuer.

Gewindegänge immer mit einer Schraube oder einem Stück Gewindestange verschließen. So spart sich das Nachschneiden nach der Beschichtung und kann die Teile ohne Abdrücke auf der Oberfläche zu hinterlassen aufhängen.

Bei kleinen Öffnungen und v.a. hinterschnittenen Öffnungen muss man sich übrigens weniger einen Kopf machen, dass da zu viel Farbe reinkommt. Die Teile werden ja, damit das Pulver haftet elektrisch "geladen" und in o.g. Bereichen ist das weniger stark ausgeprägt, so dass dort der Pulverauftrag und somit die resultierende Schichtdicke geringer ausfällt.

Viel Erfolg und beste Grüße
Thomas

PS: Das Ergebnis hängt übrigens auch sehr stark vom Beschichter sowie vom verwendeten Pulver ab. In der Firma haben wir regelmäßig beschichtete Teile (v.a. weiß) bei denen die zulässigen Schichtdicken weit überschritten werden und sich an den Kanten richtige "Nasen" und "Läufer" bilden. Die gleichen Teile in anderen Farben sind unauffällig...

 

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